Über mich

Meine Haltung

Jeder Mensch verdient eine Unterstützung, die seine individuelle Lebenssituation berücksichtigt.

Suchterkrankungen betreffen selten nur den Menschen, der unmittelbar erkrankt ist. Sie verändern Beziehungen, Familien und das soziale Miteinander. Deshalb verstehe ich Suchterkrankungen nicht ausschließlich als individuelle Herausforderung, sondern betrachte stets auch die Auswirkungen auf das familiäre und soziale Umfeld.

In meiner Arbeit verbinde ich wissenschaftliche Erkenntnisse mit langjähriger klinischer Erfahrung und einer verhaltenstherapeutischen Grundhaltung. Im Mittelpunkt steht dabei eine wertschätzende, offene und respektvolle Begegnung auf Augenhöhe.

Nachhaltige Veränderung kann entstehen, wenn Menschen sich verstanden fühlen, Beziehungen gestärkt werden und evidenzbasiertes Wissen seinen Weg in eine alltagsnahe und individuelle Begleitung findet.

Menschen und ihre Beziehungen gleichermaßen zu verstehen und zu stärken, schafft die Grundlage für eine langfristige Entwicklung.

Wissenschaftlich fundiert. Praxisnah. Mit Blick auf den Menschen.

Meine Arbeit verbindet drei Bereiche, die meinen beruflichen Weg seit vielen Jahren prägen: die unmittelbare Arbeit mit Menschen, die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Angehörigenarbeit bei Suchterkrankungen und den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis.

Neben meiner Beratungstätigkeit ist es mir daher ein besonderes Anliegen, mein Wissen auch an Fachkräfte und Einrichtungen weiterzugeben. Durch Fortbildungen, Fachvorträge und Konzeptentwicklung möchte ich dazu beitragen, Angehörigenarbeit langfristig stärker in bestehenden Versorgungsstrukturen zu verankern und die Bedürfnisse von Angehörigen dort sichtbar zu machen, wo Unterstützung gestaltet wird.

Meine Vision ist eine Suchthilfe, in der Angehörige nicht erst dann gesehen werden, wenn ihre eigene Belastungsgrenze erreicht ist – sondern von Beginn an als Menschen mit eigenen Bedürfnissen wahrgenommen und unterstützt werden.