Beratung
Ressourcen
Wissen verstehen. Orientierung finden. Handlungsmöglichkeiten entwickeln.
Fundiertes Wissen kann dabei helfen, Suchterkrankungen und ihre Auswirkungen besser zu verstehen, Zusammenhänge einzuordnen und neue Perspektiven zu entwickeln.
In diesem Bereich stelle ich ausgewählte Informationen und Materialien für Angehörige, Menschen mit Suchterkrankungen, Paare und Familien sowie für interessierte Fachkräfte zur Verfügung. Die Inhalte basieren auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und meiner langjährigen Erfahrung in der Angehörigen- und Suchthilfe und werden kontinuierlich ergänzt.
Mein Anliegen ist es, Wissen verständlich und praxisnah zugänglich zu machen – damit wissenschaftliche Erkenntnisse dort ankommen, wo sie gebraucht werden.
Leseempfehlungen
Ausgewählte Literatur rund um Sucht, Angehörige und Beziehungen
Berndt J, Bischof A, Besser B et al. Abschlussbericht. Belastungen und Perspektiven Angehöriger Suchtkranker: ein multi-modaler Ansatz (BEPAS), Lübeck, 2017. Online im Internet: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/5_Publikationen/Drogen_und_Sucht/Berichte/Abschlussbericht/171109_Abschlussbericht_BEPAS.pdf
Bischof, G, Velleman, R, Orford, J, Nadkarni, A & Tiburcio, M (eds) 2025, Families affected by addiction: A handbook. Sustainable Development Goals Series, 1 edn, Springer, Cham. https://doi.org/10.1007/978-3-031-82583-5
Di Sarno, M, De Candia V, Rancati F, Madeddu F, Calati R, Di Pierro R. Mental and physical health in family members of substance users: A scoping review. Drug and Alcohol Dependence, 219, 108439, 2021. https://doi.org/10.1016/j.drugalcdep.2020.108439
Hornig L. Angehörigenarbeit – Neu denken. Begriffe, Praxis, Handlungsimpulse. In: Suchttherapie 2023; 24(04), 2023b: 178-186. DOI: 10.1055/a-2084-4061
Nieuwenboom, JW. Die Stigmatisierung Angehöriger von SuchtpatientInnen. SuchtMagazin, 38(1), 2012: 19–22. https://doi.org/10.26041/fhnw-3795
Orford J, Copello A, Velleman R, Templeton L. Family members affected by a close relative’s addiction: The stress-strain-coping-support model. Drugs-Education Prevention and Policy, 17, 2010b: 36–43.
Wissen & Orientierung
Hier finden Sie künftig kurze, verständliche Fachbeiträge zu zentralen Themen rund um Suchterkrankungen und Angehörigenarbeit.
Wie entsteht eine Suchterkrankung?
Warum fällt Veränderung trotz negativer Konsequenzen so schwer?
Was können Angehörige tun – und wo liegen die Grenzen ihrer Verantwortung?
Helfen oder abgrenzen: Wie finde ich das richtige Maß?
Was bedeutet „Co-Abhängigkeit“ – und ist der Begriff noch zeitgemäß?
Wie können Angehörige mit einem Rückfall umgehen?
Was verändert sich in einer Partnerschaft durch Abstinenz?
Wie erleben Kinder eine Suchterkrankung in der Familie?
Welche Rollen können Kinder in suchtbelasteten Familien übernehmen?
Warum braucht auch die Zeit nach einer Rehabilitation Vorbereitung?
Materialien & Downloads
Wissen für den Alltag
Nach und nach eigene, hochwertig gestaltete PDF-Materialien anbieten. Zum Beispiel:
Für Angehörige:
Meine Grenzen erkennen und wahren · Was kann ich beeinflussen – und was nicht? · Selbstfürsorge im Alltag · Mein persönlicher Notfallplan
Für Paare und Familien:
Gesprächsleitfaden für schwierige Situationen · Unsere Erwartungen nach der Rehabilitation · Gemeinsamer Umgang mit Krisen und Rückfällen · Familienregeln neu gestalten
Für Menschen mit eigenem Suchtverhalten:
Persönliche Risikosituationen erkennen · Meine Frühwarnzeichen · Was hilft mir in schwierigen Situationen? · Mein persönlicher Stabilitätsplan
Hilfe & Anlaufstellen
Wenn weitere Unterstützung benötigt wird
Nicht jede Situation kann und sollte im Rahmen einer Online-Beratung aufgefangen werden. Hier finden Sie ausgewählte weiterführende Hilfsangebote und Anlaufstellen, beispielsweise für:
ambulante Suchtberatung
stationäre und ganztägig ambulante Rehabilitation
Selbsthilfe für Menschen mit Suchterkrankungen
Angehörigen-Selbsthilfe
Hilfen für Kinder aus suchtbelasteten Familien
akute Krisen und Notfallsituationen
Was passiert, wenn ich mich in einer akuten Krise befinde?
Mein Online-Beratungsangebot ist kein Krisen- oder Notfalldienst und kann keine unmittelbare Hilfe in akuten medizinischen oder psychiatrischen Notfallsituationen gewährleisten.
In akuten Notfällen wenden Sie sich bitte an den Rettungsdienst, eine psychiatrische Notfallambulanz oder einen regionalen Krisendienst.
Wissenschaft verständlich
Was sagt eigentlich die Forschung?
Zusammenfassung wissenschaftlicher Erkenntnisse in verständlicher Form, zum Beispiel:
„Angehörige von Menschen mit Suchterkrankungen – wie belastet sind sie wirklich?“
„Warum die Einbeziehung von Partner:innen die Veränderung unterstützen kann“
„Welche Unterstützung wünschen sich Angehörige?“
„Was wissen wir über Kinder aus suchtbelasteten Familien?“